Bullet Journal 2021

Bullet Journal

2021 – Teil 1

Bullet Journal 2021

Bullet Journal

2021 – Teil 1

In meinem ersten Jahr mit einem Bullet Journal konnte ich einiges lernen und für mich mitnehmen. Vieles habe ich für dieses Jahr beibehalten, aber auch einiges geändert und anders umgesetzt oder gar komplett raus gelassen. Unter anderem habe ich mich dieses Mal dafür entschieden, aus den Inhalten zwei Journal anzulegen. Wie ich das erste der beiden Bullet Journal angelegt habe, erfährst Du heute in diesem Beitrag.

Warum überhaupt zwei Bullet Journal?

Im letzten Jahr habe ich festgestellt, dass ein Journal zu wenig Seiten für mich hat. Ich konnte nicht so frei gestalten, wie ich es gerne getan hätte und habe von Anfang an ausgerechnet, wie viele Seiten für welchen Part und welchen Monat zur Verfügung stehen. Trotzdem ist es am Ende nicht komplett aufgegangen und es fehlen ein paar Tage vom Dezember. Da ich das Problem in diesem Jahr umgehen wollte, habe ich mich direkt dazu entschieden, zwei Bullet Journal anzulegen. Es gäbe zwar Journal mit mehr Seiten, jedoch haben diese dann eine geringere Grammatur und das kam für mich nicht in Frage. Von der Optik und der Qualität bin ich mit dem Bullet Journal von Lemome* mehr als zufrieden.

Das erste Journal enthält all die jährlichen Layouts wie z. B. die Bücher- und Filmlisten. Ebenfalls dient es mir als eine Art Tagebuch und bietet viel Platz für Zeichnungen. Ich kann meinen Gedanken einfach freien Lauf lassen und muss nicht darauf achten, wie viele Seiten mir noch zur Verfügung stehen.

Die ersten Seiten

Starten wir mit dem Deckblatt. Ich liebe es schlicht und ich liebe florale Elemente. Wer hätte das gedacht? Mir hat das Design vom letztes Jahr mit der filigranen schwarzen Linie so gut gefallen, dass ich es auch in diesem Jahr wieder mit aufgenommen habe. Im unteren Drittel ist die Jahrszahl 2021 und der Spruch “gib alles, nur nicht auf” zu finden. Diese Schriftart fasziniert mich immer wieder, sie wirkt so elegant, schlicht und nicht zu aufdringlich. Um etwas Farbe ins Spiel zu bringen, habe ich mich für gelbe Blumen und grünen Farn entschieden.

Die nächste Doppelseite wollte ich einfach frei gestalten. Dazu habe ich auf der linken Seite das Motiv vom Deckblatt übernommen und dort großflächig untergebracht. Auf der rechten Seite habe ich mich für den Spruch “12 neue Kapitel, 365 neue Chancen” entschieden. Für dieses Handlettering durften schlichte Schriftarten herhalten und die Farben aus den floralen Elementen. Jedes Jahr beginnt ein neues eigenes Buch mit 12 Kapiteln, die wir frei nach unseren Wünschen gestalten können. Wir sollten uns nicht vorschreiben lassen, was in unseren Büchern geschrieben steht, sondern selbst entscheiden, auf was wir später zurück blicken wollen. Wie viele Bücher hast Du schon geschrieben und wie viele Kapitel wurden von anderen bestimmt?

12 neue Kapitel

Yearly Spread – Die Jahresübersichten

Nun kommen wir auch schon zu den jährlichen Layouts. Angefangen habe ich dieses Mal mit einer Übersicht für alle meine gelesenen Bücher. Die Optik mit den Bücherregalen im letzten Jahr hat mir so gut gefallen, dass ich sie abgewandelt wieder verwendet habe. Jedoch anders angeordnet und andere florale Elemente und auch ein Bilderrahmen mit dem Spruch “In Büchern verlierst du dich, aber du findest dich auch!” hat hier Platz gefunden.

Auf der rechten Seite daneben siehst Du eine Übersicht für gesehene Filme und Serien. Die Popcorntüte unten rechts kennst Du vielleicht noch vom letzten Jahr. Generell gefällt mir das Layout sehr gut. Jedoch habe ich jetzt schon festgestellt, dass der Platz nicht ganz ausreichen wird. Daher werde ich vermutlich nächstes Jahr jeweils eine Seite für Filme und eine Seite für Serien anlegen.

Die nächste Doppelseite dreht sich um den Haushalt. Auf der linken Seite habe ich eine Übersicht angelegt, wo wir notieren können, wie viel Geld wir in diesem Jahr ansparen. Aufgeteilt habe ich das Ganze für verschiedene Zwecke.

Daneben sind alle Aufgaben notiert, die im Haushalt so anfallen. Von täglichen Aufgaben wie dem Aufräumen, über Aufgaben, die je nach Bedarf anfallen, bis hin zu wöchentlichen Aufgaben und weiteren To Do´s, die nicht jeden Monat anfallen, jedoch regelmäßig. Dort notiere ich jeweils das Datum, damit ich weiß, wann es mal wieder Zeit wird, diese Aufgaben zu erledigen.

Das waren auch schon die jährlichen Übersichten. Du merkst vielleicht, dass die Anzahl sehr vom letzten Jahr abweicht. Der Jahreskalender und die Geburtstage haben im zweiten Jounral ihren Platz gefunden. Andere Seiten habe ich einfach komplett weggelassen. Die Wunsch- und Geschenkeliste z. B. habe ich nicht in dem Umfang genutzt, wie ich es mir anfangs vorgestellt habe. Meist notiere ich mir die Dinge doch am Smartphone oder erstelle direkt Wunschlisten in bestimmten Apps. Das Dreamboard hat mir zwar sehr gut gefallen, jedoch habe ich mich dazu entschieden, dieses nicht mehr in meinem Journal unterzubringen, sondern das Ganze etwas größer zu gestalten, eventuell als Leinwand oder großes Plakat. Denn meine Träume und übergeordnete Ziele für mein Leben ändern sich nicht jährlich und bleiben oft bestehen. Daher werde ich mir eine Möglichkeit überlegen, dieses unabhängig vom Journal zu gestalten, bei der ich einfach neue Träume und Ziele hinzufügen kann.

Es ist zwar schön, sich eine Morgen- und Abendroutine zurecht zu schreiben, aber sind wir mal ehrlich: es bleibt nicht oft bei genau dieser Routine. Andere Lebensumstände zwingen einen manchmal dazu etwas zu ändern und dann lässt sich die Routine in Deinem Journal nicht mehr anpassen. Auch die Seite für die Essensideen halte ich für mein Bullet Journal für überflüssig. Ich mache mir schneller Notizen am Smartphone und kann dort einfach immer drauf zurückgreifen.

Reiseziele habe ich einige, aber auch hier ist es ähnlich wie bei dem Dreamboard. Die Ziele sind nicht nur für ein Jahr und daher ist es für mich hier auch sinnvoller eine Variante anzulegen, die unabhängig vom Jahr funktioniert. Die letzte Jahresübersicht, die nicht wieder einziehen durfte, ist die Liste für meine Passwörter. Ich habe mittlerweile einfach eine digitale Alternative für mich entdeckt, die besser funktioniert.

Das Tagebuch

Hier kommt jetzt der frei zu gestaltene Teil, mein Tagebuch, der Platz für meine Gedanken und der Raum für Kreativität. Die Seiten für zum Sortieren meiner Gedanken halte ich schlicht. Es fängt immer mit dem Monatsnamen an. Darunter folgt dann das Datum, welches mit einer filigranen schwarzen Linie unterstrichen ist. Nun habe ich Platz alles runterzuschreiben, was sich gerade in meinem Kopf befindet. Ich schreibe nicht jeden Tag etwas. Manchmal sind es auch Zusammenfassungen einer Woche oder sogar eines Monats. Wenn mir danach ist, schreibe ich, wenn nicht, dann lasse ich es eben. Ohne Zwang und einfach so, wie es sich richtig für mich anfühlt. Möchte ich einfach drauf los zeichnen, tue ich dies, ergibt das alles Sinn? Das ist egal. Der Freiraum tut gut, es muss nicht immer alles einen Zweck erfüllen.

Tagebuch

Fazit

Ich bin sehr glücklich mit der Entscheidung, dieses Jahr zwei Bullet Journal anzulegen. Es gibt mir den gewünschten Freiraum und so viel Platz für Kreativität. Wie handhabst Du das Ganze? Hast Du nur ein Journal, vielleicht auch zwei oder sogar mehrere? Wie planst Du am Anfang des Jahres ein neues Bullet Journal, wie teilst Du den Platz ein? Lass es mich gerne wissen und hinterlass mir einen Kommentar.

Im nächsten Blogbeitrag gebe ich Dir einen Einblick in das zweite Bullet Journal für das erste halbe Jahr. Sei gespannt und lass Dich doch über meinen Newsletter darüber informieren. Hier kommst Du jetzt noch zu meinem ersten und zweiten Blogbeitrag zum Thema Bullet Journal.

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