Bullet Journal 2020

Bullet Journal

Mein Jahr 2020

Dein neues Bullet Jorunal liegt vor Dir, die erste leere Seite. Und was jetzt? In diesem Beitrag erfährst Du, wie ich das Ganze angegangen bin, wie ich mein Journal aufgebaut habe und was sich für mich als nützlich bzw. eher weniger sinnvoll herausgestellt hat. Ich hoffe, dieser Beitrag inspiriert Dich und nimmt Dir evtl. die Angst mit Deinem Journal anzufangen. Falls Du den ersten Bullet Journal-Beitrag verpasst hast und Dich dafür interessierst, wie ich zu dem Thema gekommen bin und welche Materialien sinnvoll sind, dann schau hier als erstes vorbei, bevor Du weiterliest.

Die erste leere Seite

Am Anfang der meisten Bullet Journal findest Du ein Namensfeld. Tja, was soll ich sagen, ich schrieb meinen Namen und war absolut unzufrieden. Das fing ja gut an. Nun gut, es musste eine kreative Lösung her. Ich hatte noch altes Packpapier rumliegen und riss mir ein kleines rechteckiges Stück heraus, um dort meinen Namen mit Handlettering drauf zu schreiben. Damit überklebte ich dann einfach meinen ersten Versuch und war mit der Lösung ziemlich glücklich.

Namensfeld

Am Anfang der meisten Bullet Journal findest Du ein Namensfeld. Tja, was soll ich sagen, ich schrieb meinen Namen und war absolut unzufrieden. Das fing ja gut an. Nun gut, es musste eine kreative Lösung her. Ich hatte noch altes Packpapier rumliegen und riss mir ein kleines rechteckiges Stück heraus, um dort meinen Namen mit Handlettering drauf zu schreiben. Damit überklebte ich dann einfach meinen ersten Versuch und war mit der Lösung ziemlich glücklich.

Namensfeld

Ich wollte für das Titelbild eine Doppelseite, also klebte ich die erste Seite einfach fest. Der Titel sollte schlicht sein, passend für das ganze Jahr. Ich fing an einen Rahmen auf der rechten Seite vorzuzeichnen und rechnete mir aus, wie viele Kästchen ich für eine Zahl benötige. Zusätzlich habe ich die Jahreszahl in einem schönen Schriftzug unter die Zahl „2020“ geschrieben. Um das Ganze noch abzurunden und aufzulockern, habe ich mich für ein florales Ornament in der oberen linken und unteren rechten Ecke entschieden. Nachdem der Entwurf stand, fing ich an alles in schwarz nachzuzeichnen. Für ein wenig Farbe sorgten zwei Grüntöne in dem floralen Muster. Passend zu dem Erscheinungsbild habe ich dann noch auf der linken Seite den Spruch „Do what you love“ mit verschiedenen Handletteringvarianten desinged und das florale Ornament mit einfließen lassen. Damit war das Eis gebrochen und es viel mir leichter die nächsten Seiten in Angriff zu nehmen.

Eine Seite, die auch erwähnenswert ist, ist die letzte Seite meines Bullet Journals. Hier habe ich alle meine Stifte ausprobiert, um zu sehen, wie sie sich auf dem Papier verhalten. Das kann ich dir sehr empfehlen!

Yearly Spread – Die Jahresübersichten

Auf der nächsten Seite folgt bei vielen ein „KEY“. Für mein Journal habe ich mich dagegen entschieden, da ich keine außergewöhnlichen Symbole verwenden wollte. Stattdessen fing ich direkt mit meinen Jahreslayouts an. Als erstes habe ich mich für eine schlichte Jahresübersicht entschieden, in der ich lediglich die Feiertage markiert habe. Rechts daneben folgte dann eine Übersicht mit allen wichtigen Geburtstagen. Du wirst sehen, dass ich mich auf den ersten Seiten sehr an verschiedenen Stilen, vor allem in Bezug auf die Überschriften, ausprobiert habe. Und genau das solltest Du Dir auch zu Herzen nehmen, probiere Dich aus, finde heraus, was Dir am Besten gefällt.

Kalender und Geburtstage
Wunschliste und Geschenke

Die nächste Doppelseite besteht aus einer Wunschliste und einer Seite zum Sammeln von Geschenkideen. Wie Du wahrscheinlich feststellst, ist die rechte Seite das gesamte Jahr über ziemlich leer geblieben. Aber auch das ist okay. Das erste Journal ist dazu da, um festzustellen, was Dir im Alltag hilft und was überflüssig ist. Also gehören auch mal leere Seiten dazu. Beim nächsten Journal weißt Du es dann besser.

Die nächste Doppelseite besteht aus einer Wunschliste und einer Seite zum Sammeln von Geschenkideen. Wie Du wahrscheinlich feststellst, ist die rechte Seite das gesamte Jahr über ziemlich leer geblieben. Aber auch das ist okay. Das erste Journal ist dazu da, um festzustellen, was Dir im Alltag hilft und was überflüssig ist. Also gehören auch mal leere Seiten dazu. Beim nächsten Journal weißt Du es dann besser.

Wunschliste und Geschenke

Ein Dreamboard durfte auch in meinem ersten Journal nicht fehlen. Da ich ein großer Freund von Routinen bin, sind auch eine Morgen- und Abendroutine mit eingezogen. Über das Jahr musste ich dann feststellen, dass sich solche Routinen sehr oft ändern können und an neue Gegebenheiten anpassen. Daher war diese Seite sehr schnell überflüssig. Auch die nächste Seite habe ich nur anfangs aktiv genutzt, Essensideen sammle ich tatsächlich lieber digital, da ich das Smartphone schneller griffbereit habe, wenn mir eine Idee kommt.

Dreamboard
Routinen und Essensideen

Hier siehst Du eine meiner Lieblingsseiten: Bücher- und Filme-/Serien-Listen für das Jahr. Ende 2019 habe ich die Liebe zum Lesen wiederentdeckt. Diese wiedergewonnene Liebe wollte ich direkt mit aufnehmen. Und tatsächlich habe ich es geschafft, fast jeden Tag in 2020 zumindest ein paar Seiten zu lesen. Die Liste für Filme und Serien ist leider sehr kurz ausgefallen, da das Thema Kino diese Jahr ja leider nicht sehr präsent war.

Bücher und Filme/Serien

Reiseziele waren dieses Jahr auch eher überflüssig, aber man kann sie ja im Hinterkopf behalten, sobald reisen wieder möglich sein sollte. Ein festes Sparziel ist auch nie verkehrt. Jeder Monat, indem das Ziel mindestens erreicht wurde, wurde hier farblich markiert.

Reiseziele und Finanzen

Reiseziele waren dieses Jahr auch eher überflüssig, aber man kann sie ja im Hinterkopf behalten, sobald reisen wieder möglich sein sollte. Ein festes Sparziel ist auch nie verkehrt. Jeder Monat, indem das Ziel mindestens erreicht wurde, wurde hier farblich markiert.

Haushalt und Passwörter

Monthly/Weekly Spread – Die einzelnen Monate

Januar

Auf der nächsten linken Seite habe ich mich dann noch mal etwas am Handlettering ausprobiert und zwar mit dem Spruch „366 Days of a New Book“. Rechts daneben startet der erste Monat – der Januar. Du wirst im Laufe des Beitrags feststellen, dass sich der Aufbau an sich jeden Monat wiederholt, nur mit unterschiedlichen Gestaltungselementen. Für den Monatsnamen habe ich mich für eine Brushpen-Schrift entschieden. Als Motiv sollte etwas Winterliches her und somit wurde es ein Schneemann und verschiedene Schneeflocken. Somit waren auch die Farben definiert: verschiedene Blautöne, Braun, Orange und Schwarz. Diese Elemente und Farben wiederholen sich im gesamten Monat.

Die nächste Doppelseite enthält eine Monatsübersicht. Ein Kalender mit Platz für Termine und eine Spalte für diverse Notizen. Es folgt der Habbittracker. Ein klassisches Element des Bullet Journals. Eine schlichte Übersicht des Monats für jede Angewohnheit, die ich mir an- oder abgewöhnen wollte. Wenn ich den Punkt eingehalten habe, konnte ich den jeweiligen Tag farbig markieren. Die Seite „Brain Dump“ habe ich mal mehr und mal weniger verwendet. Je nachdem, ob mir danach war, meine Gedanken nieder zu schreiben.

Januar Monatsübersicht
Januar Habbit Tracker und Brain Dump

Nach den Monatsübersichten folgen die einzelnen Wochen. Bei der Übersicht, die ich für mein erstes Journal gewählt habe, konnte ich die einzelnen Wochen nicht vorbereiten, sondern der Aufbau war abhängig von den To Do`s am jeweiligen Tag. Jede Woche startet mit dem Schriftzug „Woche X“, darunter eine kleine Monatsübersicht, in der die aktuelle Woche farbig hervorgehoben wird. Direkt daneben starten dann die einzelnen Tage. Die Überschrift für den Tag beginnt mit „X Wochentag“ oder „Wochentag X“ und entweder mit einem Strich danach oder davor. Für die linke oder rechte Schreibweise habe ich mich entschieden, um das ganze Layout etwas aufzulockern. Nicht jede Woche beginnt oben auf einer Seite. Je nachdem, wo die letzte Woche endet, kann die neue Woche auch in der Mitte der Seite beginnen.

Januar Wochenübersicht Teil 1
Januar Wochenübersicht Teil 2

Februar

Im Februar stand mein Geburtstag an, also sollte auch ein Geburtstagslayout her. Ich habe mich für Geschenke und Luftballons entschieden. Als Farbkombinationen habe ich einen hellen Grünton und ein Weinrot gewählt, da Grün meine Lieblingsfarbe ist und in Kombination mit dem Rot sehr stimmig wirkt.

Februar Monatsübersicht
Februar Habbit Tracker und Brain Dump
Februar Wochenübersicht

März

Für den März habe ich mir Kakteen und Sukkulenten ausgesucht. Ich liebe Pflanzen und das wirst Du bei den nächsten Monaten auch noch feststellen. Für die Farbgebung fiel die Wahl hier auf verschiedene Grüntöne. Grafische Elemente sind übrigens auch super, um kleine Patzer zu verstecken. Einfach ein Element so darüber zeichnen, dass gar nicht mehr auffällt, dass Du dich verschrieben oder verzeichnet hast. Diese Methode habe ich selbst ein paar Mal angewendet.

März Deckblatt
März Monatsübersicht
März Habbit Tracker und Brain Dump
März Wochenübersicht

April

Der April steht ganz im Thema Ostern. Als Motiv haben sich diese beiden süßen kleinen Küken durchgesetzt. Ebenfalls finden sich immer mal wieder bemalte Eier auf den Seiten wieder. Farblich spielt sich hier alles in Gelb-, Orange- und Grüntönen ab. Lediglich bei den bemalten Eiern kommen auch noch mehr Farben ins Spiel. Da ich von den Küken so begeistert war, habe ich mir für Ostern etwas überlegt gehabt. 2020 konnten wir ja alle Ostern nicht so feiern wie gewöhnlich und ich wollte meinen Liebsten eine kleine Freude machen. Unter anderem sind dafür aus dem Motiv kleine Karten entstanden, die ich auf der Rückseite handschriftlich beschrieben habe. Das Layout findest Du hier.

April Monatsübersicht
April Habbit Tracker und Brain Dump
April Wochenübersicht

Mai

Frühlingsanfang! Frühling bedeutet für mich wieder mehr Tiere zu sehen und sattes Grün in der Natur. Und jetzt mal ehrlich? Wer konnte im Frühjahr nicht viel Glück gebrauchen? Also fiel die Entscheidung auf Kleeblätter und Marienkäfer! Als Farben haben sich hier typischerweise verschiedene Grüntöne, Schwarz und ein leuchtendes Rot verewigt.

Mai Monatsübersicht
Mai Habbit Tracker und Brain Dump
Mai Wochenübersicht

Juni

Im Juni fiel die Wahl auf Kirschen! Ich liebe Kirschen und sie gehören einfach zum Sommer dazu. Für die Farbgebung kamen hier wieder verschiedene Grüntöne, ein Braunton und das Weinrot für die Kirschen zum Einsatz.

Juni Deckblatt
Juni Monatsübersicht
Juni Habit Tracker und Brain Dump
Juni Wochenübersicht

Juli

Sommer, Sonne, Strand und Meer. So war es im Juli 2020 eigentlich geplant. Nach langer Zeit hatten wir mal wieder einen Urlaub gebucht, es sollte nach Gran Canaria gehen. Diese kleine Auszeit hätten wir sehr gut gebrauchen können. Aber wie auch bei vielen anderen, fiel der Urlaub ja leider ins Wasser. Also wollte ich zumindest das Urlaubsfeeling in mein Journal holen: Meer, Sand und Palmen. Sommerliche Farben wie ein kräftiges Gelb, verschiedene Blautöne, ein sattes Grün und etwas Braun finden sich hier wieder.

Juli Deckblatt
Juli Monatsübersicht
Juli Habit Tracker und Brain Dump
Juli Wochenübersicht

August

Wie gesagt, ich liebe Pflanzen. Und welche Blume passt besser zum Sommer als die Sonnenblume? Ein sattes Gelb, Orange, etwas Braun und ein helles Grün passen hier perfekt und heben die Stimmung direkt an.

August Monatsübersicht
August Habit Tracker und Brain Dump
August Wochenübersicht

September

Der September geht schon wieder Richtung Herbst und hier habe ich mich für einen kleinen Pilzwald entschieden. Verschiedene Pilze und Grünpflanzen. Farblich spielt sich hier alles in Rot-, Orange- und Gelbtönen, Braun, Grau und Grün ab.

September Monatsübersicht
September Habit Tracker und Brain Dump
September Wochenübersicht

Oktober

Der Oktober leitet die Kürbiszeit ein, also stand das Thema des Monats schnell fest. Nicht nur als Dekoraktion super geeignet, sondern auch in der Küche für leckere Gerichte. Welche Farben passen am besten zu einem Kürbis? Richtig, ein kräftiges Orange, ein wenig Braun und ein Grünton für die Ranken und Blätter.

Oktober Monatsübersicht
Oktober Habit Tracker und Brain Dump
Oktober Wochenübersicht

November

Es ist kalt, die Blätter liegen in ihren warmen Farbtönen auf den Boden. Das November-Thema sind hier also verschiedene Herbstblätter in Rot-, Orange- und Gelbtönen, die durch die Seite fliegen.

November Deckblatt
November Monatsübersicht
November Habit Tracker und Brain Dump
November Wochenübersicht

Dezember

Jetzt sind wir auch schon im letzten Monat des Jahres angekommen. Das Motiv des Monats sind hier Mistelzweige. Eine Farbkombination von Grün und Rot. Wie Du wahrscheinlich festgestellt hast, finden sich Grüntöne sehr häufig in meinen Motiven wieder. Mir macht die Farbe Grün Freude und hellt immer wieder meine Stimmung auf. Du wirst mit der Zeit sicherlich auch eine Wohlfühlfarbe für Dich finden, die sich in Deinem Bullet Journal häufig wiederholt.

Dezember Monatsübersicht
Dezember Habit Tracker und Brain Dump
Dezember Wochenübersicht

Fazit nach dem ersten Jahr Bullet Journal

Das war also mein aller erstes Bullet Journal. Ich bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung, damit angefangen zu haben. Es hat mir sehr geholfen, meinen Tag besser zu strukturieren, da ich absolut ein visueller Typ bin und besser damit klarkomme, wenn ich mir Dinge aufschreiben, anstatt sie nur digital notiert zu haben. Der Habbit Tracker war ebenfalls sehr hilfreich, um neue Routinen und Angewohnheit in meinen Alltag zu integrieren.

Mich mit jedem neuen Monat auseinanderzusetzen und zu überlegen, wie ich ihn gestalten kann war für mich immer eine super Me Time-Beschäftigung. Einfach kreativ sein, drauf los zeichnen und neue Dinge ausprobieren. Ich konnte auf einmal Dinge zeichnen, bei denen ich es vorher nicht für möglich gehalten hätte und bin somit mehrmals über mich hinausgewachsen. Das ist auch ein Tipp von mir an Dich: Probiere Dich aus, versuche noch Dinge und schau einfach, was am Ende daraus wird. Es ist nur für Dich und es muss auch nur Dir gefallen.

Für das erste Journal fand ich es sehr angenehm, die Layouts immer wieder zu behalten und nur die grafischen Elemente auszutauschen. In meinem nächsten Journal werde ich jedoch ein bisschen mehr experimentieren.

Und was ich definitiv gelernt habe: Fehler passieren! Als Perfektionist ist es schwer das anzuerkennen und sich davon nicht verrückt machen zu lassen. Manche Fehler muss man einfach akzeptieren, bei anderen kann man kreativ werden und sie eventuell mit grafischen Elementen überdecken. Aber das ist alles vollkommen okay. Fehler gehören zum Leben, denn niemand ist perfekt.

Einige Seiten haben im Laufe des Jahres nicht viel Verwendung gefunden, diese werde ich im nächsten Journal also nicht wieder mit aufnehmen. Andere Seiten wiederum möchte ich nicht mehr missen.

Anfangs dachte ich, dass die Seitenanzahl vollkommen ausreicht. Da wurde ich mittlerweile eines Besseren belehrt. Um freier gestalten zu können und auch verschiedene Layouts ausprobieren zu können, werde ich 2021 zwei Journal anlegen. Wie genau ich die Seiten aufteile und welche Layouts mit einziehen dürfen, erfährst Du im Laufe des Jahres.

Ich hoffe, meine beiden Beiträge konnten Dir ein wenig helfen, Dich mit dem Thema auseinanderzusetzen und einen groben Überblick zu bekommen, was möglich ist und wie Du das Ganze angehen kannst. Vergiss die Angst vor der ersten leeren Seite und leg einfach los, Du kannst nur dazu lernen und neue Erfahrungen sammeln.

Suche

Newsletter

Trage Dich in meinen Newsletter ein und erfahre direkt als erstes, wenn ein neuer Beitrag online geht!

Jetzt teilen!

Facebook
Pinterest
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Email

Hinweis

* Diese Seite beinhaltet Affiliate Links, die mir eine kleine Provision einbringen, wenn du die Produkte darüber kaufst. Für Dich entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten.

** Dies ist unbezahlte Werbung und dient lediglich zu Deiner Inspiration.

Schreibe einen Kommentar